Fächer

Physiklabor



 

 

Im Schuljahr 2003/04 wurde der Physikunterricht an der AHS Kenyongasse erstmalig für zwei ausgewählte Oberstufenklassen des WkrG auf die Labor-Form umgestellt. Inzwischen hat sich das physikalische Labor als Standardunterrichtsform für die gesamte Oberstufe ( 6.-8. Klasse / G und WkrG ) der AHS Kenyongasse etabliert. Im Juni 2005 haben die ersten Maturantinnen einer Physiklabor -Klasse ihre Ausbildung an der AHS Kenyongasse abgeschlossen.

Die am physikalischen Labor teilnehmenden Lehrkräfte und Klassen im Schuljahr 2007/08 sind:

Dr. Renate Eichberger (4A, 4C, 6C, 7C)

Mag. Barbara Faast-Kallinger (7A, 7B, 8A, 8B, 8C)

Mag. Gertrude Köhler (6A, 6B)

 

 

Grundsätzliches zum physikalischen Labor

 

Unterrichtsstruktur

Die Schüler bauen nach schriftlichen Anleitungen Experimente auf und ermitteln Messergebnisse .

Im Zentrum steht die Aktivität des Schülers mit präziser Zielvorgabe.

Der Schüler wird befähigt, physikalische Aussagen selbständig zu formulieren und experimentell zu überprüfen. Der Grundgedanke der Reproduzierbarkeit experimenteller Vorgänge wird somit als ständig neu durchlebtes Unterrichtsprinzip umgesetzt.

Unterrichtsbeispiel 1

Unterrichtsbeispiel 2

 

 

 

Schulung des Teamworks und der Teamfähigkeit


Förderung der Sprachkompetenz und Reflexionsfähigkeit



Förderung der manuellen Geschicklichkeit


Schulung des Abstraktionsvermögens


Eigenverantwortliches Arbeiten , Selbständigkeit


Persönlichkeitsbildung

 

 

Das physikalische Labor hilft leben

Die gezielte Förderung der motorischen Fähigkeiten des Schülers im Rahmen des physikalischen Labor-Unterrichts stellt einen wichtigen Ausgleich zum kognitiven Aspekt dieses Faches und auch vieler anderer Fächer her und erhöht nachweisbar die Zufriedenheit und folglich die geistige Aufnahmebereitschaft der Schüler.
Gelungene Experimente verschaffen den Schülern viele Erfolgserlebnisse und stärken damit das Selbstwertgefühl.
Durch die regelmäßige Arbeit in kleinen Experimentier-Teams wird das Sozialverhalten der Schüler positiv beeinflusst, weil sie gemeinsam an einem inhaltlichen Ziel arbeiten.
Das Darstellen und Präsentieren der experimentellen Daten in Protokollform fördert gezielt und intensiv die sprachlichen Fähigkeiten der Schüler. Wir sehen daher im physikalischen Labor auch einen typenbildenden Baustein des geplanten Schulschwerpunktes.

Das physikalische Labor stellt eine gute Vorbereitung auf berufliche und aktuelle gesellschaftliche Anforderungen dar. Wir wollen durch unseren Unterricht dazu beitragen, wieder mehr junge Leute für ein physikalisches oder technisches Studium zu interessieren.
Gerade in unserer Zeit der unsicheren Arbeitsplätze ist es für Jugendliche sehr wichtig, ihr Leben so zu managen, dass ihnen ihre weitere Ausbildung möglichst viele Chancen auf einen tatsächlichen Arbeitsplatz bietet.
Wir wollen ihnen durch unseren Unterricht die Möglichkeit geben, zu erkennen, dass naturwissenschaftliche und technische Studienrichtungen zukunftsweisende und interessante Bereiche unserer Lebenswelt darstellen.

 

Mag. Barbara Faast-Kallinger