Dr. Maria Gamillscheg |
Im Rahmen des Psychologieunterrichtes möchte ich einen sozialen Schwerpunkt setzen und Theorie mit Praxis verbinden! |
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Theoretische Inhalte |
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Theoretische Inhalte ( Auswahl)Entwicklungspsychologie - Entwicklung des Kindes bzw. des alten Menschen Sozialpsychologie - das Kind / der kranke, alte Mensch in der Gesellschaft Persönlichkeitspsychologie Betriebspsychologie Schwerpunktsetzungen je nach Interesse der TeilnehmerInnen!
Praktikum Pro Semester vier bis sechs Nachmittage
OrganisationWöchentlich zweistündig Während des Praktikums drei- bis vierstündig (dadurch einige Wochen kein Unterricht - in Absprache mit den TeilnehmerInnen)
Aus organisatorischen Gründen können maximal 12 SchülerInnen mitmachen !
Anforderungen an die TeilnehmerInnenAktives Interesse und Einsatzbereitschaft bei allen Sozialeinrichtungen, zeitliche Flexibilität, positive Einstellung zum kleinen, alten, kranken Menschen
Ich freue mich auf ein interessantes Wahlpflichtfach mit engagierten SchülerInnen !
Semesterübersicht (Auswahl)
1. Semester "Leben in Kindergarten und Hort"
2. Semester "Leben mit Behinderungen"
3. Semester "Leben im Krankenhaus"
4. Semester "Leben im Altersheim"
Fotos und Rückmeldungen aus dem Praktikum
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KINDERGARTEN UND HORT „Sabine hat für mich Suppe und Pizza gemacht. Ich sagte zu ihr: ‚Hm, das schmeckt ja wirklich gut!‘ Sie hat sich so gefreut, dass sie immer wieder mit Besteck und Teller zu mir gekommen ist.“ Shunyi/ Kleinkindgruppe „Es hat mir gefallen, mit den Kindern zu spielen
und zu lachen ... „Ich muss zugeben, es war sehr schwierig und auch
anstrengend, einem Kind etwas so verständlich wie möglich zu erklären.“ „Es ist wirklich interessant wie schwer für sie zu begreifen ist, dass z.B. 5 – 3 = 2 ist. Ich musste ihnen das oft an meinen und ihren Fingern zeigen.“ Reka/ Hort „Ich freute mich, wenn ich den Kindern etwas
beibringen konnte. Ich fand es schön, so viele Kinder um mich zu haben.“
EINRICHTUNGEN FÜR BEHINDERTE MENSCHEN „Ich muss schon zugeben, dass ich ein etwas
mulmiges Gefühl wegen des Praktikums hatte ... vor allem weil ich zuvor noch
nie persönlich mit behinderten Menschen zu tun gehabt hatte.“ „Die anfängliche Mischung aus Angst, Unwohlsein und Nervosität verflog eigentlich schon nach der ersten Runde UNO.“ Bianca/ Clara Fey Kinderheim „Ich bemerkte einen kleinen Buben in der Gruppe,
der nicht sprechen konnte ...Plötzlich nahm er mich an der Hand und führte
mich zu seinem Lieblingsspiel. ... Obwohl er nicht richtig sprechen konnte,
fiel es mir nicht schwer, ihn zu verstehen und schnell waren wir mit dem
Bauen fertig.“ „Zuerst fiel es mir nicht leicht, „normal“ mit dem Mädchen zu reden, weil ich einfach die ganze Zeit im Hinterkopf hatte, dass sie „anders“ ist. Doch eigentlich erschien sie mir dann gar nicht so ...“ Reka/ Clara Fey Kinderheim „Wir hatten so viel Spaß – und solche Kinder werden
als „behindert“ abgestempelt; also ich weiß nicht.“ "Diesmal wagte ich es sogar mit einer Klientin zu
reden - d.h. eigentlich redete nur ich, aber ich erfuhr vom Betreuer, dass
sie alles versteht. Ich fragte sie, ob sie mich ihr Buch anschauen lässt.
Daraufhin gab sie mir wirklich ihr Buch. Das hat mich irgendwie wirklich
gefreut." "Was mich gefreut hat: Dass wir (beim zweiten Mal) wieder erkannt wurden und die Klienten auf uns zugegangen sind, wie alte Freunde." Kathi/ Wohngemeinschaft für Behinderte „Ich finde, es war eine sehr gute, bereichernde
Erfahrung, dort ein Praktikum zu machen. Ich glaube dadurch wird man auch
toleranter im Umgang mit Behinderten.“ „Während ich den Rollstuhl geführt habe, stellte ich fest, dass es gar nicht so einfach ist, die Kontrolle über dieses Gefährt zu behalten. ... Im Kaufhaus haben wir einige Blicke auf uns gezogen und es ist interessant, die Reaktionen der Leute zu beobachten.“ Cherilyn/ Wohngemeinschaft für Behinderte
KRANKENHAUS „Ich habe gedacht, dass Schwestern / Pfleger nur leichte Arbeit haben – jetzt weiß ich, wie viel sie in Wirklichkeit wissen und machen müssen.“ Eva/ Krankenhaus „Anschließend war Zeit fürs Abendessen ... und ich
half dabei, die Tabletts in die Zimmer der Patienten zu bringen. Ich war
erstaunt, dass es so viele verschiedene Speisen gab.“ „Gleich zu Beginn gab mir Schwester Elisabeth meine Praktikumsbekleidung: eine hellblau – weiß längsgestreifte Bluse und eine weiße Hose ... Ich war recht amüsiert über mein Aussehen in dieser Bekleidung.“ Cherilyn/ Krankenhaus „Ich hatte manchmal regelrechte Panik bevor wir in ein Zimmer eintraten, weil ich nicht genau wusste, was mich hinter der Tür erwarten würde.“ Florian/ Krankenhaus „Mir hat die Atmosphäre auf der Station gefallen. Man hat bemerkt, dass es allen Beteiligten Freude macht, dort zu arbeiten.“ Nicole/ Krankenhaus „Mir ist es schwer gefallen auf die Kranken zuzugehen und auch dann ein Lächeln aufs Gesicht zu zaubern, wenn die Krankenschwester vorher erzählt hat, dass der Patient nicht mehr viel Zeit hat.“ Nicole/ Krankenhaus
EINRICHTUNGEN FÜR ALTE MENSCHEN „Und manchmal nahm Frau W. meine Hand, dann drückte ich sie leicht und strich ihr über die Schulter. Ich glaube, sie hat sich schon wohl gefühlt – ich hoffe es zumindest.“ Eva/ Pflegeheim „Eines der größten Ereignisse an diesem Tag war
wohl, als die so apathisch wirkende Frau eigenständig die Hände hob, um an
dem Spiel teilzunehmen ... Es tat wirklich gut zu sehen, wie die
Patientinnen immer mehr und mehr aufblühten.“ „... die absolute Krönung des Nachmittag war Frau H. Als wir bei ihr vorbei gingen, fragte sie uns gleich sehr interessiert, wer wir denn seien. Wir erklärten ihr, dass wir aus der Kenyongasse kommen und ... da unterbrach sie mich und meinte freudestrahlend, dass sie dort vor 55 – 60 Jahren maturiert habe. Es war sehr amüsant mit ihr zu reden.“ Matthias/Tageszentrum „ Sie erzählte mir viel über ihre bis jetzt gelebte Zeit ... und dass sie sich meist jemanden wünscht, der einfach ein bisschen mit ihr spazieren geht.“ Chrissi/ Tageszentrum „Am Anfang wurde uns die Handhabung mit einem
Rollstuhl erklärt ... Dann durften wir es einmal selber probieren. Es ist
ein komisches Gefühl, auf den anderen angewiesen zu sein.“
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