Bildungszentrum Kenyongasse
Schwestern vom göttlichen Erlöser

29.11.2014

Projekttage in München 10.9.-12.9.2014

Im Zuge eines Gewinnspieles im Juni 2014 gewann die damalige 5C eine beachtliche Menge Geld für die Klasse, indem sie den 2.Platz belegte. Spontan entschieden wir im nächsten Schuljahr damit eine kleine Reise zu machen.

Die nunmehrige 6C entschied sich für München. Gesagt - gebucht - los gings. Mit dem Bus erreichten wir am 10. September nach einer knapp 5,5 stündigen Fahrt die bayrische Landeshauptstadt.

Nachdem wir die Jugendherberge aufgesucht hatten, ging es gleich weiter zu den Bavaria Filmstudios. Wir durften dort unterschiedliche Filmsets besuchen, wo uns die verschiedensten Tricks und Kniffe der Filmbranche erklärt wurden. An den Schauplätzen von Wickie und den starken Männern, Lissi und der wilde Kaiser, Die Wilden Kerle, Die unendliche Geschichte usw. machten wir Fotos, konnten künstlichen Schnee angreifen und sahen Häuser, die nur aus Fronten bestanden. Nach der Führung begaben wir uns in das Herz von München, wo die Klasse die Möglichkeit zum Essen und Shoppen hatte.

Meine Kollegin Mag. Petra Benkö und ich fanden unsere Schülerinnen und Schüler dann zum vereinbarten Zeitpunkt bei einer Straßenmusikantin, die von der Klasse lauthals unterstützt wurde - die Musiklehrerin wäre stolz gewesen!

Am nächsten Tag besichtigten wir den Stolz der Bayern - die Allianz Arena. Bei dem Rundgang durften wir sogar bis in die Spieler-Kabinen!

Stärkung fanden wir dann in einem Münchner Braukeller. Bei Weißwürsten, Brezeln und alkoholfreiem Bier holten wir uns neue Energie für die Stadtbesichtigung am Nachmittag. Diese fand in Form einer Rätselralley statt, bei der die Schüler und Schülerinnen in Kleingruppen alleine in der Innenstadt unterwegs waren.

Am Abend zeigte die Klasse ihre Tanzkünste in der hauseigenen Disco.

Am dritten Tag unserer Reise besuchten wir die Gedenkstätte des ehemaligen KZ's Dachau. "Passend" zum Wetter - es schüttete und war kalt - war auch die Stimmung. Natürlich hat schon jeder über die Verbrechen des Nationalsozialismus gehört oder gelesen und dass es Konzentrationslager gab weiß man - doch an so einem Ort zu sein und hinein zu spüren und alles mit eigenen Augen zu sehen ist etwas anderes. Es lässt sich nur schwer beschreiben. Wir waren nach der zweistündigen Führung einfach sehr traurig, fassungslos und erschüttert.

Bei der Rückfahrt wurden im Bus noch Erfahrungen ausgetauscht und über die drei Tage gesprochen die leider wie im Flug vergangen sind.

Für mich als Klassenvorständin war es eine sehr schöne und gelungene Reise. Sie hat die Klasse näher zusammenrücken lassen und mir wieder gezeigt wie lustig, spontan und sympathisch die 6C ist. Auch meiner Kollegin Mag. Petra Benkö möchte ich für die Begleitung und das Engagement herzlich danken!

Ein kurzes Video über unsere Reise, verfasst von Daniel Doschek, findet man hier:
Youtube

(Mag. Julia Martinovsky)