Bildungszentrum Kenyongasse
Schwestern vom göttlichen Erlöser

11.12.2014

Projekt 1. Weltkrieg - 4A

Im Zuge des Themas "1.Weltkrieg" unternahm die 4A am 28.10.2014 einen Ausflug auf die Schallaburg.

Dort besichtigten wir die Ausstellung "Jubel und Elend. Leben mit dem großen Krieg 1914-1918". Bei der Führung wurde auf einzelne Exponate genauer eingegangen, die Schülerinnen und Schüler hatten vorher aber schon selbst genug Zeit, die Ausstellung auf eigene Faust zu erkunden.

Am 13.November 2014 machten wir zur Vertiefung unseres Themas eine Exkursion in das Heeresgeschichtliche Museum in Wien. Dazu hat Toni Hanna einen Bericht verfasst:

"Am Anfang der 4.Stunde haben wir, die Klasse der 4A, uns auf den Weg zum Heeresgeschichtlichen Museum gemacht. Wir fuhren mit der 18er Straßenbahn bis zur Fasangasse und von dort dann 2 min zu Fuß durch einen Park. Als wir dann bei dem Museum waren, wurden wir schon von 2 sehr freundlichen Führern erwartet, die uns in 2 Gruppen aufteilten! Ich (Toni Hanna) war gemeinsam mit 10 Schulkollegen in einer Gruppe. Ganz am Anfang hat uns unsere Führerin ein bisschen über die Staaten von 1914 erzählt. In diesem Raum waren sehr viele Kleidungsstücke von Soldaten, Offizieren, etc. ... Es war sehr interessant zu sehen, wie die Kleidung von den Soldaten früher aussah. Danach redeten wir ganz kurz über die Religionen bevor wir in den anderen Raum gegangen sind. Dort erzählte uns die Frau vom Anschlag auf Erzherzog Franz Ferdinand in Sarajevo und zeigte uns das Auto indem er saß, als er erschossen wurde. Die Tatsache, dass dieser Anschlag der Auslöser von einem Krieg ist, wo 20 Millionen Menschen umgebracht und viele traumatisiert worden sind, macht mich sehr nachdenklich. Meiner Meinung nach war die Kriegserklärung unüberlegt, denn man müsste sich im Klaren sein, dass viele Soldaten fallen würden. Meine Frage ist: War ein Menschenleben wirklich so wertlos?!
Nachdem die Führerin uns über dem Anschlag viel erzählt hat, hat sie mit uns über die Kriegserklärungen, die Kriegsschauplätze, die Waffen und die Propagandamaßnahmen erzählt.
Alles in allem fanden wir alle die Führung sehr nützlich und spannend! Ich freu mich schon darüber in der nächsten Geschichte Stunde darüber zu reden :-)"

(Toni Hanna)