Bildungszentrum Kenyongasse
Schwestern vom göttlichen Erlöser

01.03.2015

SchülerInnen der 7. Klassen nahmen an der diesjährigen UNO-Simulation teil

"Könnte man "Blutdiamanten" zu "Friedensdiamanten" umwandeln?" "Wie kann man Diskriminierung und Verfolgung von Menschen mit unterschiedlicher sexueller Orientierung verhindern?"

Diese und andere Fragen standen im Zentrum zahlreicher Diskussionen der diesjährigen UNO-Simulation. Neun Schülerinnen und Schüler der siebenten Klassen schlüpften für drei Tage in Anzug und Krawatte bzw. Kostüm, um als Botschafterin/Botschafter eines Landes brennende Fragen der Weltpolitik zu debattieren.

Ziel war es, eine gemeinsame Lösung für diese Probleme zu finden, der möglichst viele Staaten der Welt zustimmen konnten. Dies gelang zwar nicht immer, war aber dennoch lehrreich und führte innerhalb einzelner Komitees zu hitzigen Debatten. In der abschließenden Preisverleihung für die engagiertesten Delegierten "Militärinterventionen" wurde Lisa-Marie Stückler als beste ihres Komitees ausgezeichnet.


Abschließend einige Eindrücke:

Dorian: "Das Gebäude der UNO hat mich sehr beeindruckt, vor allem die Cafeteria. Es gibt alles Mögliche zu essen und man sitzt neben Menschen aus der ganzen Welt."

Julian: "Sehr interessantes Projekt, das jedoch für Leute, die sehr an Diskussionen interessiert sind, geeignet ist."

Lisa: "Es muss nicht zwangsweise das überzeugendere Argument gewinnen, viel mehr gewinnt der, der seine Argumente überzeugender darbringt."

Luca: "Das Projekt "Modell-UNO" war eine nette Erfahrung. Ich bin zwar nicht der größte Redner und habe daher nur teilweise das Wort ergriffen, um die Interessen meines Landes, das ich vertrat, durchzubringen."

Mario: "Ich habe mich entschieden, bei der Modell-UNO teilzunehmen, weil ich einmal Einsicht in den Alltag eines UNO-Delegierten haben wollte. Bei spannenden Diskussionen kann man zeigen, was man über sein Land weiß und in welche Richtung man es führen möchte."

Mirza: "Ich habe herausgefunden, dass ich wirklich eine Person bin, die diskutieren mag und sich für Weltpolitik engagiert. Sehr gerne würde ich auch nächstes Jahr teilnehmen."

Sophia: "Wir haben gelernt, wie man besser diskutiert und wie man Kompromisse mit anderen finden kann, auch wenn diese zu Beginn nicht die gleiche Meinung haben."


(MMag. Oliver Schnitzer)