Bildungszentrum Kenyongasse
Schwestern vom göttlichen Erlöser

27.06.2015

Fächerübergreifender Unterricht Deutsch-Geographie

In der 1D wurde in den Fächern Geographie und Deutsch fächerübergreifend unterrichtet.

Die Themen lauteten "Von der Massentierhaltung bis zum Biobetrieb" im Geographieunterricht und in Deutsch "Märchen".


DAS GOLDENE EI (Melanie Lin, 1D)
Es war einmal ein Bauer, der Massentierhaltung betrieb. Die armen Hühner mussten in engen Käfigen leben. Eines Tages schlüpfte ein Küken, das genau so aussah wie jedes andere Küken jedoch, konnte es später sprechen. Als es schließlich erwachsen war, reichte es ihm, dass Bauer Peter so mit ihnen umgehen konnte, also redete es ihn an: "Lieber Peter, wieso sperrst du uns in so kleinen Käfigen ein und lässt uns nicht frei im Hof rennen?" Der Bauer erschrak und schrie vor Schreck laut. Nach einigen Minuten fragte er das Huhn: "Wieso kannst du sprechen?" "Ich weiß es nicht, es ist halt so", sprach das Tier und wiederholte seine Frage. "Wenn ich keine Einzelkäfige für euch Hühner kaufe, spare ich mehr Geld. Außerdem habe ich nicht so viel Platz im Hof, dass ihr alle frei herum rennen könnt", antwortete der Bauer. Das Huhn fragte ungeduldig: "Wieso erweiterst du den kleinen Hof nicht?" "Nein, dazu fehlt mir das Geld!", meinte der Bauer. Daraufhin legte das Huhn ein wertvolles, goldenes Ei. Peter war überrascht, dass das Tier ein goldenes Ei gelegt hatte. Nun sprach das Huhn: "Lieber Peter, du hast drei Wünsche frei! Überlege dir gut, was du dir wünschst!" Der arme Bauer wünschte sich, dass seine Hühner einen großen Hof zur Verfügung bekommen. Als zweites wünschte er sich, dass die Käfige größer und bequemer wären. Zuletzt wünschte er sich, dass er mehr Geld hat. Das Huhn bedankte sich bei dem Bauern und schenkte ihm das goldene Ei. Nun lebten alle glücklich und zufrieden bis an ihr Lebensende.


DAS GOLDENE EI (Connel Damianos, 1D)
Es lebte vor langer , langer Zeit, ein Huhn namens Hanna. Sie war ein sehr armes Huhn. Man hatte sie geschlagen, gequält und sie durfte nie nach draußen, weil die Frau ihr gesagt hat, es wäre sehr gefährlich draußen. Nur durch das Fenster sah sie das grüne Gras in einer schönen Landschaft. Eines Tages beschloss Hanna auszubrechen und in das freie Land zu flüchten. Sie flog und flog, bis sie zu einem dunklen Ort kam. Sie wusste nicht, wo sie war und versuchte von diesem Ort wieder wegzufliegen. Doch da erblickte sie ein junger Prinz und fragte neugierig:,, Na wer bist denn du, hast du dich vielleicht verlaufen?'' Hanna schüttelte den Kopf. "Wem gehörst du denn? , fragte sie der Prinz. Da fing Hanna an zu weinen. Der Prinz tröstete sie und nahm sie zu sich in das Schloss. Dort fühlte sie sich schon viel besser. Jeden Tag wurde sie gestreichelt, gefüttert und sie durfte auch ins Freie
gehen, weil rund um das Schloss nämlich ein großer Garten lag. Aber der Prinz selbst war arm. Und das erzählte er dem Huhn. Hanna hörte das und wusste sofort, was sie machen sollte. Am nächsten Morgen legte sie als Dank ein goldenes Ei. Der König und der Prinz Viktor freuten sich sehr und bedankten sich bei dem Huhn. Und so wurden der König und sein Sohn reich und das Huhn Hanna durfte für immer dort bleiben.
Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute.


DAS GODENE EI (Lee-Anne Wolak)
Es war einmal ein Bauer namens Wolfried. Er verkaufte jeden Samstag auf dem Markt seine Hühner. Die Tiere waren nicht besonders groß, schmeckten auch nicht besonders gut, aber vor allem sahen sie nicht glücklich aus. Trotzdem verkaufte er mehr als die anderen Händler, weil sein Preis niedriger war. Keiner konnte sich erklären, wie es möglich war, die Hühner so günstig zu verkaufen und so viel Geld zu verdienen. Es war kein Geheimnis, dass der Bauer wohlhabend war. Er lebte alleine in einem großen Haus, in dem er prächtige Feste feierte, aber seinen Stall durfte niemand betreten. Obwohl es den Bürgern komisch erschien, dass Wolfried ein Riesengeheimnis um seine Tierhaltung machte, entschieden sich nur die wenigsten dem nachzugehen. Grimhild und Hans gehörten zu den Menschen, die sich für die Tiere im Dorf einsetzten. Sie beschlossen, das Geheimnis des Bauern zu lüften. Die jungen Menschen schlichen sich in den Stall und erstarrten vor Schreck. Der Raum war dunkel, kalt, dreckig und vor allem viel zu klein für so viele Tiere. Zwischen den Hühnern lagen am Boden bereits verstorbene Tiere. Grimhild und Hans wollten wenigstens ein Leben retten und nahmen ein kleines Küken mit. Der Diebstahl blieb unentdeckt, da Wolfried seine Hühner nie gezählt hatte. So konnten sie sich um das Kleine kümmern, ohne dafür bestraft zu werden. Sie nannten es Goldi. Das Tier wuchs auf einer Wiese auf, gemeinsam mit anderen geretteten Tieren. Eines Tages, als Grimhild ihre Arbeiten erledigte, fand sie im Stroh ein goldenes Ei. Daneben lag Goldi. Sie schaute sie an und sprach zu ihr: "Ihr habt mir das Leben gerettet, dafür werde ich euch jeden Tag ein goldenes Ei legen." Gemeinsam mit Hans entschied sie sich, dem Bauern ein Angebot zu unterbreiten, das er niemals ablehnen würde. Für alle Hühner aus seinem Stall sollte er von ihnen ein Jahr lang jeden Tag ein goldenes Ei geschenkt bekommen. Da es dem herzlosen Wolfied nur um das Geld ging, nahm er das Angebot an. Er brachte alle Tiere in ihr neues zu Hause, wo sie glücklich und zufrieden bei Grimhild und Hans lebten.

 

(Mag. Weissenbacher, Mag. Wiesbauer)