Bildungszentrum Kenyongasse
Schwestern vom göttlichen Erlöser

04.10.2015

Podiumsdiskussion zur Wien-Wahl

Am Donnerstag, dem 24. September, bekamen die Schülerinnen und Schüler der 6., 7. und 8. Schulstufe die Möglichkeit an einer von der Schülervertretung und Prof. Schnitzer organisierten Podiumsdiskussion teilzunehmen.

Zu Gast waren:

  • Gallus Vögel (SPÖ)
  • Michael Stumpf (FPÖ)
  • Dominik Stracke (ÖVP)
  • Julian Schmid (Die Grünen)
  • Stefan Gara (Neos)

Die erste Frage wurde gleich von unserer Schülervertretung gestellt und lautete: "Was gedenken Sie, im Falle des Einzugs in die Stadtregierung, in den nächsten fünf Jahren für uns junge Menschen zu tun?"

Alle fünf Parteien waren sich einig, dass mehr Geld in die Bildung investiert werden muss. Die ÖVP griff bei dieser Frage gleich das aktuelle Thema "Flüchtlinge" auf und möchte den Asylsuchenden, bevor sie österreichische Schulen besuchen, die Möglichkeit bieten, Deutsch sprechen zu lernen. Sie wollen sowohl den lokalen Bevölkerung, als auch den Asylsuchenden die Möglichkeit auf mehr Wohnbereiche, wie zum Beispiel leerstehende Gemeindebauten, bieten . Auch die Grünen wollen sich gegen zu hohe Mietkosten einsetzen. Auch haben sie viele neue Ideen und Projekte, die Mariahilferstraße auszubauen. 1000€ pro Schüler möchten die NEOS den Schulen zur Verfügung stellen und sie selbst entscheiden lassen, was sie mit diesem Geld machen.

"Was wird sich in Wien verändern?"

Wenn die Freiheitliche Partei an die Macht kommt, haben sie vor, die Verkehrssituation zu bessern, mit der Aufhebung der 30er-Zone und dem Ausbau der U-Bahn Linie bis an den Stadtrand. Auch die ÖVP und die SPÖ möchten den Menschen alle Verkehrsmöglichkeiten anbieten. Die Grünen hingegen möchten die Öffis weiter ausbauen und dafür mehr Geld in Schulen und Bildung investieren. Die NEOS planen große öffentliche Plätze für die Allgemeinheit zu einzurichten, wie wir sie schon als Prater, Donauinsel etc. kennen. Die SPÖ möchte das Sophienspital in der Apollogasse ausbauen um zum Beispiel alleinerziehenden Müttern Wohnmöglichkeiten zu bieten. Auch mit den leer stehenden Gemeindebauten muss etwas geschehen, meint die FPÖ und für dieses Problem sieht die Volkspartei in "Flüchtlingsunterkunft" die Lösung.


"Wie stehen Sie zu der aktuellen Flüchtlingslage?"

Die Parteien kamen alle zu dem Schluss, dass sie auf die Hilfe der EU hoffen.
Die Blauen wollen den Asylsuchenden Schutz und Obhut auf Zeit gewähren und fordern Solidarität für Ungarn. Was für die Grünen schier unvorstellbar und vor allem unmenschlich scheint. Auch die SPÖ ist deren Meinung und möchte Hilfe für alle Asylsuchenden. Für die Schwarzen steht ein Deutschkurs für alle Flüchtlinge im Vordergrund, danach können sie die Schulen besuchen. "Die Krise ist bewältigbar", so lautete die Message der Volkspartei. Für die NEOS steht auch klar, dass man alle Flüchtende schnell integrieren sollte.


Nach der spannenden Podiumsdiskussion hatte man noch die Möglichkeit, mit den Vertretern der Parteien zu reden und ihnen Fragen zu stellen, die von vielen Schülern genützt wurde.

(Philippa Korte 8.b)