Bildungszentrum Kenyongasse
Schwestern vom göttlichen Erlöser

27.04.2017

"HearMe" im KHM

Beim Lego-Serious-Play-Workshop erlebte die 5A einen wohl etwas ungewöhnlichen Museumsbesuch. Zwei Schüler_innen berichten.

Am Dienstag, dem 7.3., haben wir das Kunsthistorische Museum in Wien besucht. Unser Workshop bestand großteils daraus, dass wir uns Gedanken zu Bildern und Skulpturen gemacht haben und anschließend versucht haben, die Situationen der Kunstwerke mit Lego Bausteinen nachzustellen. Egal ob wir die Gefühle mit Farben zum Ausdruck gebracht haben, oder das Bild so gut wie möglich mit den Lego Figuren nachzubauen versuchten, alles war dabei und nichts war falsch. Wir saßen in zweigeteilten Gruppen an Tischen und haben separat gearbeitet. Jeweils am Anfang und am Ende des Workshops haben wir auch zu unserer Persönlichkeit und verschiedenen Dingen etwas gebaut. Im Großen und Ganzen denke ich, dass allen der Lehrausgang gefallen hat, und auch viel Neues dabei war, was wir sonst noch nicht kannten.
(Selina Schindler)

Wenn man das Wort Museum liest, dann denken manche an Langweiliges, an nicht ganz interessante Sachen. Jedoch am 7.3.2017 im Kunsthistorischen Museum sah es anders aus. Unser Workshop bestand darin, Theorien aufzustellen, und Kreativität in Form von Lego Bausteinen auszudrücken. Am Anfang konnten wir gewisse Sachen wie Enten, Alpträume und Ängste darstellen. Einigen von uns ist aufgefallen, dass unsere Klasse in 2 Gruppen eingeteilt wurde und diese den Workshop unterschiedlich erlebt haben. In unserer Gruppe hatten wir die Möglichkeit einen Stein anzusehen. Es klingt möglicherweise nicht sehr interessant, aber auf diesem waren Abbildungen von Männern und Frauen zu sehen, die gegeneinander kämpfen. Unsere Aufgabe war es, eine Theorie aufzustellen, warum die Männer gegen die Frauen kämpfen und wer gewinnt. Die Antwort kennt keiner, aber wir sind alle zu ähnlichen Ideen gekommen. Wir haben auch noch Gemälde angeschaut, und auch diese versucht in Lego nachzubauen. Das war unser Lehrausgang ins Kunsthistorische Museum.
(Marc Laviste)

(Fotos: Prof. Götsch)