Projekt - Spurensuche der jüdischen Vergangenheit in Wien-Neubau

7C der AHS Kenyongasse, Mag. Ingrid Bittner


AHS Kenyongasse - Projekt Spurensuche

 

AHS Kenyongasse - Projekt Spurensuche

 

AHS Kenyongasse - Projekt Spurensuche


AHS Kenyongasse - Projekt Spurensuche

 

 

 

 



 

  ABDELRAZEK Ahmed APFLER Michaela

AWAD Abanob CONG Xiao Yan

DEMITRY Corinna DVORSKY Katarina

GANGL Tobias GRAFL Alexander

HERBST Patricia HOLITZ Julie-Ann

LIEBETREU Florian NOWAK Sebastian

PAVLOV Mario PEEZ Laura

RUBNER Jasmin STABRAVA Victor

TADROUS Mirian

 

 

Das Projekt setzte sich zum Ziel, aus Anlass des 70. Jahrestages des Novemberpogroms (9.11.1938, "Reichskristallnacht") einen Weg durch den Bezirk Wien-Neubau zu entwickeln, an dessen Stationen die

unterschiedlichen Bereiche des einstigen jüdischen Alltags verortet werden können. Die "Arisierung" von Geschäften und Immobilien wurde thematisiert, die Namen der Opfer recherchiert und festgehalten.

Anhand einzelner Gebäude wurden durch das Aufzeigen der Geschichte einst dort wohnender Familien die Themen Verfolgung, Enteignung und Ermordung exemplarisch aufgezeigt.

 

Zentral war die fotografische Dokumentation von ausgewählten arisierten Häusern und Betrieben, die einen Rückschluss auf die damalige Umverteilung von Vermögen zuließ.

 

Dazu kam das Aufzeigen der kulturellen Leistungen der jüdischen Bevölkerung im Bezirk, wie z.B. die Sammeltätigkeit, die sich in Kunstsammlungen wie der des Zahnarztes Heinrich Rieger manifestierte, und die Entdeckung von zahlreichen Literaten, die aus dem Bezirk stammten und im Exil weiter wirkten.

 

Schlussendlich wurde durch das Projekt die Einsicht erreicht, wie umfassend und endgültig die Verfolgung und Vernichtung der jüdischen Bevölkerung im Bezirk Neubau war.

 

Besonderen Dank für die Hilfestellungen an Mag. Tina Walzer für die historische Expertise, an Dr. Ursula Seeber vom Literaturhaus für umfassendes literarisches Material und die Hutkreationen von Mimi Grossberg, die sie für die Ausstellung zur Verfügung stellte, an Liora Eger, die sich als Interviewpartnerin zur Verfügung stellte sowie an die Bezirksvorstehung Neubau, welche die Infrastruktur zur Verfügung stellte.