Projekt „Helping Hands“ von 6BC (7.4.bis 9.4.2010)

Prof. Marjanovic und Prof. Widmar 

 

Erste Hilfe Kurs des österr. JUGENDROTKREUZES
Die SchülerInnen der 6B und 6C hatten im Rahmen der Projekttage heuer die Möglichkeit, einen Erste-Hilfe-Kurs zu absolvieren.
Der 3tägige Kurs umfasste 16 Stunden und ist für den Führerschein anrechenbar.

 


Besuch im AIDS – HILFE – HAUS (6B und 6C)


Im Rahmen unserer Projekttage mit dem Thema „Helping Hands“ besuchten wir SchülerInnen (jene, die am Erste Hilfe Kurs nicht teilgenommen haben) zusammen mit Frau Prof. Widmar das Wiener Aids-Hilfe-Haus in der Gumpendorfer Straße. Um 10 Uhr hatten wir dort einen Vortrag, indem wir über die Gefahren von Aids hörten. Weiters erzählte die Gruppenleiterin uns viel über den Unterschied von HIV-Kranken und AIDS-Kranken und den medizinischen Behandlungsmöglichkeiten.
Danach diskutierten wir über die Verbreitung und Bedrohung von Aids in Afrika und den Entwicklungsländern.
Uns wurde die Wichtigkeit von „Safer Sex“, als Schutz vor Aids und anderen Geschlechtskrankheiten, näher gebracht. Anschließend übten wir die richtige Anwendung eines Kondoms an einem Kaktus-Vibrator.
Nach dem Vortrag hatten wir eine sehr interessante Führung durch das Haus mit einem der vielen ehrenamtlichen Mitarbeitern. Wir erfuhren viel über die Institution, die Prävention und das Tageszentrum für Betroffene. Wir besuchten auch die Blutabnahmestation für HIV-Tests, die gratis angeboten werden. Abschließend stöberten wir ein bisschen im gut sortierten Shop, wo es neben Kondomen zahlreiche Informationsmaterialen zu erwerben gibt.
Uns allen hat die Exkursion in das Aids-Hilfe-Haus sehr gut gefallen und wir haben viele neue Erkenntnisse über die Verbreitung von AIDS und HIV gewinnen können, vor allem das große Ausmaß der Problematik in Afrika hat uns sehr betroffen.

Florian Lotz, 6B


 

Besuch im Caritas-Flüchtlingshaus Haus Robert Hamerlinggasse



In einer Gruppe von 5 Schülern (Lisa, Florian, Sebastian, Marko und Konstantin) und Frau Prof. Marjanovic gingen wir am Vormittag des zweiten Projekttages in das Flüchtlingshaus in Wien Rudolfsheim-Fünfhaus.
Zunächst wurde ein kleines Frühstücksbuffet für uns Besucher angeboten, worüber wir sehr erfreut waren.
Nach der kleinen Stärkung wurde uns das Haus von einem Flüchtlingshaus-Mitarbeiter, Herr Rainer, vorgestellt. In dem im Jahr 1992 gegründeten Haus ist Platz (für einen befristeten Zeitraum) für ungefähr 150 Personen. Herr Rainer berichtete uns auch über die verschiedenen Flüchtlinge, die auf unterschiedliche Art nach Österreich gelangen. Hauptsächlich leben dort AsylwerberInnen (mit und Grundversorgung) und Migranten.
Der Fall mancher Flüchtlinge ist kompliziert, da sie illegal in Österreich leben und daher nicht arbeiten dürfen bis ihr Asylantrag genehmigt wird. Am schwierigsten sind jedoch die sogenannten „Dublin-Fälle“. Zu einem Dublin-Fall kommt es dann, wenn ein Flüchtling auf seiner Reise nach Österreich ein anderes Land zuerst betritt und dann erst nach Österreich gelangt. Das heißt, dass jene Flüchtlinge nicht in ihr Heimatland abgeschoben werden, sondern in das Land, welches sie vor Österreich betreten haben. Dieser bürokratische Vorgang kann mehrere Jahre dauern. In dieser Zeit dürfen die Menschen im Flüchtlingshaus bleiben.
Danach wurden uns auch Zimmer des Hauses gezeigt. Dies war für uns sehr ungewöhnlich, da bis zu sechs Personen in einer nicht sehr geräumigen Wohnung untergebracht sind.
Im Großen und Ganzen hat es der Gruppe gut gefallen und es war interessant, einen Einblick in die Lebensverhältnisse der Flüchtlinge bekommen zu haben.

Drimzakas Konstantin, Karasek Florian, Riba Sebastian (6C)

Am Donnerstag, den 8. April 2010 waren wir in einem Flüchtlingshaus im 15. Wiener Gemeindebezirk, in der Robert-Hamerlinggasse, wo uns 2 Vertreter erzählten, warum Asylwerber/Innen oder Migrant/innen in so einem Heim landen. Viele von ihnen sind Kriegsflüchtlinge oder haben in ihrer Heimat keine Chance zu leben und zu arbeiten.
Manche der Asylwerber kommen aus verschiedenen Ländern, wie aus den ehemaligen Ostblockstaaten, Afrika oder Tschetschenien. Diese bekommen finanzierte Unterbringungen und Verpflegung.
In dem Heim, wo wir waren, leben 150 Menschen. Danach haben wir uns die Wohnungen angeschaut, wie die Flüchtlinge leben. In einer Wohnung bestehend aus 2 oder 3 Räumen, teilen sich 2-3 Personen ein Zimmer, insgesamt also leben in einer Wohnung also bis zu 6 Personen. Es gibt dort einen Computer und einen Fernseher. Oft ist das ihre einzige Freizeitbeschäftigung, weil sie rechtlich gesehen nicht arbeiten dürfen. Oft dauert diese Situation mehrere Jahre!
Es gibt auch einen Raum, wo es für diese Menschen Computer gibt und wo sie auch Deutsch lernen können.
Die meisten Einrichtungsgegenstände, Möbel und Computer sind fast ausschließlich private Spenden oder Spenden von Firmen.
Ich fand es sehr spannend weil ich viel Neues über das Thema erfahren habe, das mich schon immer sehr interessiert hatte.

Marko 6B, Flo L. 6B, Sebastian 6C, Flo K. 6C, Lisa 6C



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