Projekt
„Helping Hands“ von 6BC (7.4.bis 9.4.2010)
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| Erste Hilfe Kurs des österr.
JUGENDROTKREUZES
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Florian Lotz, 6B |
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Besuch im Caritas-Flüchtlingshaus Haus Robert Hamerlinggasse |
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In einer Gruppe von 5 Schülern (Lisa, Florian, Sebastian, Marko und Konstantin) und Frau Prof. Marjanovic gingen wir am Vormittag des zweiten Projekttages in das Flüchtlingshaus in Wien Rudolfsheim-Fünfhaus. Zunächst wurde ein kleines Frühstücksbuffet für uns Besucher angeboten, worüber wir sehr erfreut waren. Nach der kleinen Stärkung wurde uns das Haus von einem Flüchtlingshaus-Mitarbeiter, Herr Rainer, vorgestellt. In dem im Jahr 1992 gegründeten Haus ist Platz (für einen befristeten Zeitraum) für ungefähr 150 Personen. Herr Rainer berichtete uns auch über die verschiedenen Flüchtlinge, die auf unterschiedliche Art nach Österreich gelangen. Hauptsächlich leben dort AsylwerberInnen (mit und Grundversorgung) und Migranten. Der Fall mancher Flüchtlinge ist kompliziert, da sie illegal in Österreich leben und daher nicht arbeiten dürfen bis ihr Asylantrag genehmigt wird. Am schwierigsten sind jedoch die sogenannten „Dublin-Fälle“. Zu einem Dublin-Fall kommt es dann, wenn ein Flüchtling auf seiner Reise nach Österreich ein anderes Land zuerst betritt und dann erst nach Österreich gelangt. Das heißt, dass jene Flüchtlinge nicht in ihr Heimatland abgeschoben werden, sondern in das Land, welches sie vor Österreich betreten haben. Dieser bürokratische Vorgang kann mehrere Jahre dauern. In dieser Zeit dürfen die Menschen im Flüchtlingshaus bleiben. Danach wurden uns auch Zimmer des Hauses gezeigt. Dies war für uns sehr ungewöhnlich, da bis zu sechs Personen in einer nicht sehr geräumigen Wohnung untergebracht sind. Im Großen und Ganzen hat es der Gruppe gut gefallen und es war interessant, einen Einblick in die Lebensverhältnisse der Flüchtlinge bekommen zu haben. Drimzakas Konstantin, Karasek Florian, Riba Sebastian (6C) |
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| Am Donnerstag, den 8. April 2010
waren wir in einem Flüchtlingshaus im 15. Wiener Gemeindebezirk, in
der Robert-Hamerlinggasse, wo uns 2 Vertreter erzählten, warum Asylwerber/Innen
oder Migrant/innen in so einem Heim landen. Viele von ihnen sind Kriegsflüchtlinge
oder haben in ihrer Heimat keine Chance zu leben und zu arbeiten. Manche der Asylwerber kommen aus verschiedenen Ländern, wie aus den ehemaligen Ostblockstaaten, Afrika oder Tschetschenien. Diese bekommen finanzierte Unterbringungen und Verpflegung. In dem Heim, wo wir waren, leben 150 Menschen. Danach haben wir uns die Wohnungen angeschaut, wie die Flüchtlinge leben. In einer Wohnung bestehend aus 2 oder 3 Räumen, teilen sich 2-3 Personen ein Zimmer, insgesamt also leben in einer Wohnung also bis zu 6 Personen. Es gibt dort einen Computer und einen Fernseher. Oft ist das ihre einzige Freizeitbeschäftigung, weil sie rechtlich gesehen nicht arbeiten dürfen. Oft dauert diese Situation mehrere Jahre! Es gibt auch einen Raum, wo es für diese Menschen Computer gibt und wo sie auch Deutsch lernen können. Die meisten Einrichtungsgegenstände, Möbel und Computer sind fast ausschließlich private Spenden oder Spenden von Firmen. Ich fand es sehr spannend weil ich viel Neues über das Thema erfahren habe, das mich schon immer sehr interessiert hatte. Marko 6B, Flo L. 6B, Sebastian 6C, Flo K. 6C, Lisa 6C |
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