Bildungszentrum Kenyongasse
Schwestern vom göttlichen Erlöser

12.11.2014

Milliardenstadt Hypotopia

Im Rahmen des Geographie und Wirtschaftskunde-Unterrichts war die 4A am 27.10 zu Besuch in der Stadt „Hypotopia“ – eine Wortbildung aus Hypo und Utopia.

Das Projekt ist eine von StudentInnen der technischen Universität Wien  geplante und im Maßstab 1: 100 errichtete Stadt. Die Errichtungskosten der fiktiven Hypotopia-Stadt würden 19 Milliarden Euro betragen, exakt die Summe, die laut Prognosen die Rettung der Hypo Alpe Adria Bank dem Staat Österreich kosten wird.

Das Modell vor der Karlskirche soll verdeutlichen, was mit der sehr abstrakten Zahl von 19 Milliarden Euro alles errichtet werden kann: Hypotopia eine voll funktionierende Stadt für 100.000 Einwohner mit allen wirtschaftlichen, sozialen und infrastrukturellen Bestandteilen. Die Stadt ist für eine Fläche von 12 km² geplant, ist energieautark und verzichtet auf Autos als Verkehrsmittel.

Diese Protestaktion soll ein gesellschaftskritischer Denkanstoß für uns alle sein und versucht die unbegreiflichen Ausmaße des teuersten Finanzskandals der österreichischen Republik anschaulich darzustellen.

Die 4A wird die Aufbereitung des Hypo-Skandals weiter verfolgen und bedankt sich bei den StudentInnen für die spannende Führung und  dem gesellschaftlichen Engagement.

Schmid Jenny, Waldenberger Peter