Bildungszentrum Kenyongasse
Schwestern vom göttlichen Erlöser

07.12.2015

Am Tag der offenen Tür

Um unsere bereits gewohnte Schule einmal aus einem anderen Blickwinkel zu sehen, gaben wir uns als zwei Interessenten für diese Schule aus und erlebten den Tag der offenen Tür aus der Sicht der Neuankömmlinge.

Der Start in den Tag war bereits sehr erfreulich, denn statt um 8:00 Uhr begann der Schultag diesmal erst um 10:00 Uhr. Ein wesentlicher Pluspunkt, wie wir feststellten. Dennoch mussten wir uns dann in den vierten Stock schleppen, damit wir das Schattentheater im kleinen Atelier nicht verpassten. Nach den tanzenden Schattentierchen ging es weiter in den Chemiesaal, was unsere Laune etwas trübte. Doch als wir den Chemiesaal betraten, mussten wir etwas Erschreckendes feststellen: Chemie kann Spaß machen. Vor allem, wenn man mit Kindergartenkindern zusammen arbeitet und ihnen spannende Experimente näherbringt. Unsere Chemielehrerin Frau Prof. Maurer blühte unter den strahlenden Kinderaugen völlig auf. Nach dieser aufregenden Chemiestunde beschlossen wir uns erstmal eine kleine Pause beim Buffet zu gönnen um dann wieder gestärkt in den vierten Stock zurückzukehren, um die Kunstwerke der Schüler und Schülerinnen im Mehrzweckraum zu bestaunen. Unter Portraits, kreativen Stühlen, Ton- & Gipsarbeiten, Sockenpuppen und vielen mehr, konnten wir auch wortwörtlich lebendige Kunst entdecken. Eine Stunde lang präsentierten sich die Schüler und Schülerinnen der 3b mit Masken aus Papier und geschminkten Gesichtern. Anschließend wartete noch ein weiteres Highlight im Biologiesaal auf uns: Unser Biologieprofessor, Herr Koczor, sezierte nämlich Herzen. Während viele begeistert mitwirkten, gönnte sich der Rest eine Pause von dieser etwas ekeligen  Biologiestunde.

Danach hieß es für uns leider wieder zurück in den Unterricht, was uns aber nicht weiter störte, denn wir beide mussten feststellen, dass, wenn wir nochmals die Wahl hätten, wir uns wieder für diese Schule entscheiden würden, denn auch wenn Schule manchmal ziemlich anstrengend und oft auch nervig sein kann, ist es hier dennoch am erträglichsten.

 

Text: Jennifer Hammel
Fotos:  Anna Binz