Bildungszentrum Kenyongasse
Schwestern vom göttlichen Erlöser

07.07.2016

Amsterdam

2 qualifizierte Lehrkräfte, 28 abenteuerlustige Mädels und unser Dominik!

Die 3P fliegt nach Amsterdam.

Bereits im Flugzeug war die Vorfreude auf die kommenden drei Tage nicht zu halten und so wusste die ganze Fluggesellschaft, dass die 3P ihre Abschlussreise antritt. Nach einer sicheren Landung in Amsterdam und der darauffolgende Jubel im Flugzeug, stand einer perfekten Reise nichts mehr im Weg. Doch bereits die Fahrt zum Hotel gestaltet sich etwas nervenaufreibend. Einer Mitschülerin ging es plötzlich ziemlich schlecht, sodass kurzer Hand ein Krankenwagen kommen musste. Lange warten und Ungewissheit. Schließlich waren wir in einem fremden Land und sehr besorgt um unsere Mitschülerin. Nach einer medizinischen Versorgung wodurch es ihr bald besser ging, konnten wir unsere „Herbergssuche“ fortführen. Als kurzdarauf auch noch die Frau Professor Bauer ihre Geldbörse verliert, waren alle Hoffnungen auf eine perfekte Abschlussreise verflogen.

Doch wer uns kennt weiß, dass wir nicht so leicht aufgeben. Natürlich jammerten wir ein bisschen aber das hörte schnell auf als wir eigenständig Amsterdam „unsicher“ machen durften. Dies war jedoch nicht das einzige was wird in den 3 Tagen unternahmen. Wir besuchten eine Diamantschleiferei, ein Fußballstadium und anschließend durften wir mit den (nicht ganz echten) Jonny Depp posieren. Ebenfalls machten wir eine Grachtenfahrt durch die Innen Stadt, dabei lernten wir einiges über die Geschichte von Amsterdam. Auch im Amsterdam Dungeon (aktive Geschichtstour) lernte wird auf eine etwas andere Art den geschichtlichen Hintergrund der Stadt kennen, wenn wir überhaupt etwas verstanden haben und nicht gerade geschrien haben. Am Anfang waren wir, wie meistens noch ziemlich vorlaut. Doch als wir in einem Gefängnis zusammen gestopft warten mussten und uns ein Geist an der Wand Anweisungen gab, wurde immer mehr Panik und Unsicherheit bei uns breit. Während der Führung durch verschiedene „gruselige“ Schauplätze und Geschichten, mussten einige von uns in verschiedene Rollen schlüpfen und mit den Schauspielern agieren. Das war gar nicht so einfach, jedoch mehr für die angestellten SchauspielerInnen als für uns. Durch unseren einzigartigen Zusammenhalt war es gar nicht einfach uns einzuschüchtern. Am Schluss besuchten wir noch das wunderschöne Windmühlendorf in Zaanse Schans. Um eine alte Windmühle zu erkunden, jede Menge Holzschuhe und wie diese in kurzer Zeit hergestellt werden ansehen zu dürfen. Auch holländischen Käse durften wird verkosten.

Trotz kleiner „Schönheitsfehler“ war es eine lustige und spannende Reise. Sie hat uns noch enger zusammengeschweißt und uns Kraft für die bevorstehenden Abschlussprüfungen gegeben.

 

 Von Sarah Simsek, 3P