Bildungszentrum Kenyongasse
Schwestern vom göttlichen Erlöser

20.04.2017

Ein Tag in Bratislava

Die Matura rückt für die 5. Klassen nun immer näher, weswegen sich die 5a sehr auf den Ausflug nach Bratislava freute, um sich eine kurze Auszeit zu gewähren.

In Bratislava angekommen nahmen wir einen Bus in das Stadtzentrum, wo wir von Frau Prof. Ripper persönlich eine Führung durch die Innenstadt bekommen haben. Nach der Führung hatten wir etwas Freizeit, um selbst die Gassen Bratislavas zu erkunden. Zu Mittag kehrten wir in das Restaurant „Flagship“ ein und kosteten dabei typische slowakische Gerichte. Am Nachmittag stand ein Treffen mit den Ordensschwestern des göttlichen Erlösers auf unserem Terminplan. Die Schwestern Pavla und Serafina gewährten uns bei einer Nachmittagsjause einen historischen Rückblick über das Ordenshaus und seinen Schwestern in Bratislava.

 

Das Highlight war für uns jedoch das Gebet in der hauseigenen Kapelle, den Frau Prof. Spitz-Handrich für uns vorbereitet hatte. Wie viele zuerst erwartet hatten, sangen wir nicht „nur“ einige bekannte Lieder aus den vergangenen Schulmessen, sondern wurden in eine Aktivität eingebunden, die noch ein letztes Mal unsere Klassengemeinschaft stärken und uns Mut für den Schluss, die Matura, verleihen sollte. Frau Prof. Spitz-Handrich hatte den ganzen Weg von Wien und offensichtlich auch den ganzen Tag über ein Pflanzkistchen, Blumenerde und -samen mitgeschleppt. Frau Prof. Spitz-Handrich erzählte uns, die Samen würden als Symbol für den Erfolg und die Missglücke, die wir in den 5 Jahren gesät haben, stehen. Jeder von uns durfte anschließend einige Samen in das mit Blumenerde befüllte Hochbeet pflanzen. Dieses Hochbeet soll uns an die Erfolge in unserem bisherigen Leben erinnern und uns ein Wegbegleiter für die letzten Hürden sein.

Abschließend wurde für uns eigens die „Blaue Kirche“ aufgeschlossen, da wir schon beim Hinweg zum Ordenshaus den Wunsch hegten einen Blick in diese märchenhafte Kirche werfen zu dürfen.

 

Der Tag in Bratislava war ein interessanter und kultureller Ausflug, sowie eine willkommene Abwechslung zum Schul- und Maturastress.

 

Michelle Brenner 5a