Bildungszentrum Kenyongasse
Schwestern vom göttlichen Erlöser

02.05.2016

Wir trauern um Sr. M. Castula, Hofrätin Dr. Rosa Mauser, 1921-2016

Die Ordensgemeinschaft teilt mit, dass unsere geschätzte und verehrte Sr. Castula am Freitag, 22. April 2016, nach langem Leiden in ihrem 95. Lebensjahr uns in die ewige Freude des erlösten Lebens vorausgehen durfte.

Sr. Castula war langjährige Lehrerin, Erzieherin und Direktorin mehrerer Schultypen des Bildungszentrums Kenyongasse vor allem der AHS, Vorgängerin von HR. Dir. Brigitte Kutzer und HR. Dir. Elisabeth Sperk.

Das Begräbnis wird am Montag, 2. Mai im Kloster St. Barbara in Gablitz,   Bachgasse 1-2 sein.

13:30 Gebet, 14 Uhr Gottesdienst

anschließend Beisetzung auf dem Schwesternfriedhof Gablitz.

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Abriss aus dem Lebenslauf:

1938 trat sie in unsere Kongregation ein. Nach langer, schwerer Krankheit in jungen Jahren, kam sie 1947 ins damalige Mutterhaus Wien - Kaiserstraße zur Ausbildung als Lehrerin. Nach dem Abschluss (1952) unterrichtete sie am Bildungszentrum Mater Salvatoris - Kenyongasse zunächst an der Hauptschule.

Ab 1958 studierte sie zusätzlich Deutsch und Geschichte an der Universität Wien,

von 1960 bis 1971 war sie Lehrerin am Gymnasium, dann wurde sie mit der Direktion der Bildungsanstalten für Kindergärtnerinnen und Arbeitslehrerinnen (bis 1976) sowie des Gymnasiums betraut;

diesen Schulzweig leitete sie bis zu ihrer Pensionierung Ende 1986.

Während der nächsten Jahre war sie noch für den Hort verantwortlich. Wohl spürte sie immer die Folgen ihrer geschwächten Gesundheit; das hinderte sie jedoch nicht, ihre vielseitigen Fähigkeiten großzügig einzusetzen und voll und ganz für die Menschen da zu sein: für Kinder und Jugendliche, Eltern und Lehrkräfte, Mitarbeiter in verschiedenen Diensten, Vertreter von Behörden und Mitschwestern... Ihr Verständnis und ihre Menschlichkeit, verbunden mit originellem Humor, waren wohltuend, ermutigend, ließen Vertrauen wachsen.

Ab 1968 waren ihr auch verschiedene Dienste in der Kongregation anvertraut: als Generalassistentin bis 1986 und als Generalsekretärin von 1980 - 1993.

Wir Schwestern hatten in ihr eine stets verständnisvolle Vorgesetzte, liebenswürdige Mitschwester und Wegbegleiterin. Wir danken ihr für ihre bescheidene, fröhliche Geschwisterlichkeit und ihr Vorbild als Ordensfrau und Mensch.