zurück

   

Projektwoche der KMS 1a in Großarl
12. bis 19. Juni 2005

   
   

HEITERER BERICHT ÜBER UNSERE PROJEKTWOCHE IN GROSSARL

Im Originaltext hat Herr Hörlesberger Stellen frei gelassen, die wir – ohne den Text zu kennen – mit Eigenschaftswörtern kunterbunt ausgefüllt haben, und das liest sich so:

   

Es ist ein quadratischer Sonntag, der 12. Juni, 10 Uhr. Wir sitzen lauschig im Bus der glasklaren Firma Igler und fahren los. Wir winken unseren tauben Eltern noch einmal zu und fahren auf unsere verschmuste Projektwoche ins blinde Großarl. Unsere mausekleinen Lehrer, die holprige Frau Wiesbauer und der gefährliche Herr Hörlesberger, erklären uns während der tannengrünen Fahrt verschiedene schlappe Sehenswürdigkeiten. Unser Super-Buschauffeuer, der schmackhafte Christian, bringt uns ängstlich nach Großarl ins verkühlte Jugendgästehaus, wo uns die riesige Frau und der fiebrige Herr Gruber mulmig empfangen. Wir bekommen verschwitzte Zimmer und verstauen unser schreckliches Gepäck. Am Abend unternehmen die kranken Lehrer mit uns noch einen massenhaften Spaziergang

Am Montag fahren wir in die schlampige Eisriesenwelt, in der wir unordentliche Eisskulpturen sehen. Am gemütlichen Nachmittag treiben uns der abnormale Alois und die löchrige Rosi auf die fleißige Burg Hohenwerfen, wo wir boshafte Dinge gezeigt bekommen und bei einer pinkfarbenen Greifvogelschau zuschauen. Nach einem steinigen Abendessen gibt es noch einen aufmerksamen Spaziergang in Richtung der pausbäckigen Bichlalm.

Am barfüßigen Dienstag führt uns der gewittrige Chauffeur nach Hüttschlag, wo wir gemeinsam mit unseren wilden Lehrern zum lausigen Schödersee wandern und den liebevollen Kreealm-Wasserfall bewundern. Dort lassen wir uns das abschüssige Lunchpaket schmecken, und die leckere Jennifer stürzt eilig ins Wasser. Am späteren Nachmittag besuchen wir den stockdunklen Bauernhof, wo uns der kuschelige Bauer und die überraschende Bäuerin ihren wolkigen Betrieb und die klebrige Arbeit zeigen und erklären. Besonders verzückt macht uns der rutschige Sauerkäse, sodass wir anschließend tierisch die Böschung hinunterrollen.

Am Mittwoch fahren wir mit dem wichtigen Christian zum wackeligen Salzbergwerk in Hallein. Besonders stark sind die grimmige Fahrt mit dem falschen Grubenhunt in den Stollen und die rosigen Rutschen im Bergwerk. Nach einer strapaziösen Mittagspause im gespenstischen Keltendorf gehen die verliebten Lehrer mit uns durch die lebhafte Liechtensteinklamm. Auf der bunten Heimfahrt nach Großarl toben wir uns noch auf dem tiefen Abenteuerspielplatz in St. Johann aus, wo einige auch ihre naturbelassenen Kletterkünste zeigen.

Am Donnerstag verurteilen uns die geschützten Lehrer zu einer erwartungsvollen Wanderung am witzigen Jägersee, obwohl es abwechslungsreich regnet. Gott sei Dank wird es am Nachmittag wieder wässrig, und es gibt noch einen steilen Spaß am Spielplatz.

Am Freitag fahren der coole Christian, die grüne Rosi und der lächerliche Alois mit uns trockenen Kindern in die unternehmungslustige Landeshauptstadt Salzburg. Wir schauen uns im neugierigen Haus der Natur um, schlendern durch die warme Getreidegasse am feuchten Mozart-Geburtshaus vorbei zum regnerischen Dom; einige besteigen mit dem glitschigen Hörli sogar die beknackte Festung Hohensalzburg. Bei den ekelerregenden Wasserspielen in Hellbrunn gibt es eine traurige Dusche für den interessanten Luka, aber auch viele andere bewölkte Kinder werden nass. Dieser feurige Tag klingt aus mit einer süßen Nachtwanderung, bei der uns die himmelblaue Frau Wiesbauer eine gatschige Geistergeschichte vorliest.

Am Samstag wandern wir windig nach Großarl, besichtigen die müde Kirche und den strengen Europatisch. Am Nachmittag sausen wir wie ein lustiger Blitz durch die grauslichen Stationen des kalten Geländelaufs. Nach einem goldgelben Grillessen im Freien zeigen wir langweiligen Schüler den herrlichen Erwachsenen unser geheimnisvolles Showprogramm; dann führen wir uns im Kellerraum bei unserer elefantischen Disco völlig spannend auf.

Nach einer sonnigen letzten Nacht verstaut der schlaue Christian unser ersticktes Gepäck im Bus, wir verabschieden uns von der großen Familie Gruber und fahren gerade Richtung Wien, wo wir hoffentlich unsere kreisrunden Eltern wiedersehen.

   

   

   
   
   
   
   
   
   

zurück