Donau Universität Krems ProNatur-Klasse 6A
Am letzten Schultag vor den wohlverdienten Osterferien durfte die ProNatur-Klasse 6A Herrn Otahal, PhD und sein Team an der Donau Universität in Krems besuchen, wo wir einen Einblick hinter die Kulissen von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, sowie PhD- Studentinnen und Studenten erhalten haben. Wir sind von Wien aus mit den Zügen nach Krems gefahren und wurden am schönen Campusgeländer von Herrn Otahal empfangen.
In der Forschungsabteilung des Campus haben wir aufgeteilt in vier Gruppen vier spannende Stationen durchlaufen. In Station eins wurde uns der Unterschied zwischen Auflicht-, Durchlicht- und Rasterelektronen-Mikroskopie gezeigt. Anschließend wurde uns anschaulich erklärt, wie Präparate für die Rasterelektronenmikroskopie erstellt werden, bevor wir die unterschiedlichsten Objekte, angefangen von Gänseblümchenpollen, über das Facettenauge einer Libelle, bis hin zu dem Stachel einer Wespe bestaunen durften.
In Station zwei wurde uns ein Konfokalmikroskop demonstriert, wo mit 4 unterschiedlich starken Lasern Präparate durchleuchtet werden. Insgesamt können 14 verschiedene Farbspektren abgebildet werden. Das uns vorgeführte Objekt waren die Mikrotubulifilamente einer menschlichen Zelle, die im grünen- Wellenlängenbereich des Lichtes zu sehen waren – wirklich beeindruckend.
Station drei war das Durchflusszytometer, wo mit Hilfe von schnellen Lasern eine Analyse von Einzelzellen möglich ist. In der Forschung werden einzelne Zellen auf die unterschiedlichsten Eigenschaften, unter anderem die Zellgesundheit, untersucht. Uns wurde das Gerät anhand einer gesunden und einer durch Alkohol geschädigten Zelle demonstriert, wobei diese Unterschiede anhand von unterschiedlichen Farben am Bildschirm sichtbar wurden. In der Medizin wird diese Methode bei der Behandlung von Leukämie eingesetzt.
Bei der letzten Station wurde uns die biomedizinische 3D-Durckwerkstatt gezeigt, wo biologische Strukturen, derzeit nur in der Forschung, nachgedruckt werden. In diesem Labor wird Knorpelgewebe mit Hilfe von Gelatinematerial erzeugt, mit dem Ziel in echte Knorpelzellen eingesetzt zu werden, damit sich der Knorpel wieder regenerieren kann. Unglaublich was heutzutage schon möglich ist!
Es war ein wirklich spannender und einmaliger Einblick in die Forschung der Regenerativen Medizin!
(T/F: Mag.a Sophie-Marie Zettl, KV-ProNatur-Klasse 6A)
