Bildungszentrum Kenyongasse
Schwestern vom göttlichen Erlöser
08.11.2018

3A nahm 548€ mit Schokoladenverkauf ein

Die 3a der AHS war von 15. bis 19. Oktober für den diesjährigen Missio Schokoladenverkauf zuständig. Die geschäftstüchtigen Jugendlichen hatten schon nach drei Tagen keine Schokolade und Gummitierchen mehr.

Die meisten der teilnehmenden SchülerInnen waren nicht froh, sondern traurig als am Mittwoch die Nachricht kam: "Wir haben keine Schokolade mehr." Ihnen hat der Verkauf sehr gefallen, und sie wollten so viel Geld wie möglich nach Ecuador, Tansania, Indien und Äthiopien spenden.

Eingenommen wurden insgesamt 548€. Jeden Tag gab es einen fixen Stand vor dem Sekretariat und zwei SchülerInnen die durch die Klassen gegangen sind um Geld zu sammeln. Die Gummitierchen haben 2,30€ gekostet. Die Schokopralinen, die von Salzburg Schokolade produziert wurden, konnte man für 2,90€ erwerben. Nun zur Frage: "Wieso war alles so schnell verkauft?" Es wurden genauso viele Packungen Schokolade und Gummitierchen bestellt, wie letztes Jahr. Das waren 120 Packungen Schokopralinen und 80 Packungen Gummitierchen. Die 3a allerdings war sehr motiviert und hat großes Verkaufstalent bewiesen.


Die Projekte sind

Ecuador: Unterstützung eines Heims für Mädchen, die Opfer von Gewalt geworden sind.

Tansania: Ausbildung für Jugendliche, die die Schule abbrechen mussten.

Indien: Eine warme Mahlzeit für Kinder in Tagesheimen.

Äthiopien: Unterstützung eines Rehabilitationszentrums für körperlich behinderte Kinder.

 

Interview mit Herrn Professor Rinderer, dem Religionslehrer der 3a:

Sarah Langer, Reporterin des 3a Presseteams: "Was sagen Sie zu der Situation in den vier Projektländern?"

Herr Professor Rinderer: "Uns in Österreich geht es wirklich sehr gut, wir haben hier praktisch alles, aber in vielen Ländern auf der Welt haben Kinder nicht genug zu essen oder auch nicht die Möglichkeit einfach ganz normal die Schule zu besuchen. Diese vier Länder, Ecuador, Äthiopien, Indien und Tansania, unterstützen wir mit der Jugendaktion, damit es dort den Kindern besser geht."

S: "Waren Sie schon in einem dieser Länder?"

R: "Ich war diesen Februar in Ecuador und habe dort auch ein Heim besucht wo Kinder sind, die nicht mehr bei ihrer Familie wohnen können. Ich kenne die Situation vor Ort.

S: "Ich habe noch eine Frage: Wurde Ihnen schon erzählt, dass wir das Projekt "Kenyon4Ecuador" gemacht haben?"

R: "Ja, das war die Aktion im letzten Schuljahr hier, bei dem alle geholfen haben, damit ein Projekt in Ecuador unterstützt wird, und ich habe gehört, da haben viele Schüler ganz engagiert mitgeholfen und es ist viel Geld zusammengekommen, also eine tolle Aktion."

S: "Jetzt die letzte Frage: Wie finden Sie die neuen Pralinen?"

R: "Die schmecken sehr, sehr gut."

S: "Danke."


(Text: Jonas Laffer, Fotos: Alexander Merka, Interview: Sarah Langer)