Bildungszentrum Kenyongasse
Schwestern vom göttlichen Erlöser
06.04.2019

"Der Bauer als Millionär" im Theater in der Josefstadt

Am Freitag, den 22.03.2019, besuchten wir im Rahmen des Deutschunterrichts das Theater in der Josefstadt und sahen uns "Der Bauer als Millionär" von Ferdinand Raimund an.

Für die Abendveranstaltung trafen wir uns um 19 Uhr vor dem ältesten Theater in Wien. Dort bekamen wir unsere Eintrittskarten, wir hatten sehr gute Sitzplätze im ganzen Saal verteilt. Der Klassiker von Raimund handelt von der Fee Lakrimosa und ihrer Tochter Lottchen. Lakrimosa ist aus der Feenwelt verbannt worden und darf erst zurück, wenn ihre Tochter bis sie 18 ist einen armen Erdenbürger heiratet. Tatsächlich liebt Lottchen den armen Fischer Karl, doch kurz vor dem Ende der Frist bahnt sich das Unheil im Feenreich an: Der Neid, von Lakrimosa abgewiesen, sinnt auf Rache und lässt ihren Ziehvater einen großen Schatz finden. Fortan verprasst der neureiche Bauer dieses Vermögen, verbietet Lottchen den Umgang mit Karl und verstößt sie zuletzt sogar. Doch das wird er bald bereuen...

Das Stück und besonders wie die Emotionen, zum Beispiel der Neid/Hass, die Jugend umgesetzt wurden, sind unserer Meinung nach sehr gelungen. Auch die musikalische Darbietung durch das Orchester und die Schauspieler/innen hat uns gut gefallen. Besonders in Erinnerung geblieben ist uns die Darbietung der Jugend mit dem Ziehvater Fortunatus Wurzel, als sie das Lied "Brüderlein fein" gesungen haben. Der Abend hat uns sehr gefallen und wir würden jederzeit wieder ins Theater gehen.

"Brüderlein fein, Brüderlein fein musst mir ja nicht böse sein.

Brüderlein fein, Brüderlein fein musst nicht böse sein!"

(Text: Rudi Stebler, Fotos: Mag. Weninger)