Bildungszentrum Kenyongasse

Ökumenische Baustellensegnung und Grundsteinlegung

In den kommenden zwei Jahren wird das Bildungszentrum Kenyongasse um 17,4 Millionen Euro neu- bzw. umgebaut. Rund 2000 SchülerInnen aller Einrichtungen profitieren ab dem Schuljahr 2021/22 von der Neugestaltung.

Am 18. September 2019 fand im FreiRaum für die PädagogInnen und MitarbeiterInnen des Hauses eine ökumenische Baustellensegnung statt. Pfarrer Nutu, Pfarrer Demel und Sr. Judith leiteten die Feierlichkeiten. GF Dir. Mag. Martin Pfeiffer informierte zu Beginn alle Anwesenden über die Pläne des Neubauprojekts. Nach fast zweijähriger intensiver Planungsphase fiel im heurigen Sommer der Startschuss zu umfangreichen Umbau- und Neubaumaßnahmen im Bildungszentrum Kenyongasse.

Der Spatenstich und die Grundsteinlegung fanden zwei Tage später, am 20. September 2019 im Rahmen einer Segensfeier geleitet von Abt Christian Haidinger, Vorsitzender der Superiorenkonferenz der männlichen Ordensgemeinschaften Österreichs, statt.

GF Martin Pfeiffer konnte zahlreiche Gäste, u.a. Sr. Rosa Fischer, Provinzoberin der Kongregation der Schwestern vom Göttlichen Erlöser, Hauptgeschäftsführer des TGE Einrichtungsverband Dr. Rainer Beyer, Bezirksvorsteher Mag. Markus Reiter, Rudolf Luftensteiner, Bildungsreferent der Ordensschulen, Mag. Andrea Pinz, Schulamtsleiterin des erzbischöflichen Amtes für Schule und Bildung sowie die Leitungsverantwortlichen des Hauses, Pädagoginnen und Vertreter des Elternvereins, sowie Kinder und Jugendliche aus allen Einrichtungen und auch Vertreter der Bildungsdirektion und Vertreter ausführender Firmen begrüßen.

Derzeit sind 17,4 Mio. Euro für dieses Projekt veranschlagt. Sämtliche Einrichtungen mit ihren knapp 2000 SchülerInnen und zirka 250 PädagogInnen werden ab dem Schuljahr 2021/22 von neuen modernen Klassenräumen, einem erweiterten Speisesaal, einem zusätzlichen Turnsaal, einem autofreien Innenhof sowie Begegnungszonen profitieren.

In den Begrüßungsworten sprachen alle Vertreter über Geschichte, Bedeutung und vor allem die Weiterentwicklung des Standortes aus der Sicht des Ordens, der Ordensschulen und des Bezirks.

Gemeinsam mit dem Architekturbüro Maurer & Partner wurden die Pläne vorgestellt und die Bemühungen für ein gutes Miteinander zwischen Baustelle, Einrichtungen und Schulerhalter betont. In die Planung wurden sowohl beim Neubau als auch beim Altbestand Brandschutzmaßnahmen und Denkmalschutz berücksichtigt, und auch generell spielt die (Bau)Ökologie eine wichtige Rolle.

Bei den Feierlichkeiten wurde immer wieder auf die Bedeutung von Ordensschulen hingewiesen und auf den ursprünglichen Gründungsauftrag der Ordensgründerin Mutter Alfons Maria Eppinger.

Das Bildungszentrum Kenyongasse steht für Vielfalt in jeder Hinsicht. Im neuen Campusmodell finden sich spirituelle Räume und Angebote, die den unterschiedlichsten Kindern und Jugendlichen gerecht werden, ganz im Sinne einer katholischen Privatschule.

In der Segensfeier stand die Grundsteinlegung im Mittelpunkt und es wurden Gaben jeder einzelnen Einrichtung in eine Schatulle gelegt. Kindergartenkinder überbrachten einen Baustein, Volksschulkinder eine kleine Schultüte und AHS Schülerinnen ein Kaleidoskop. Sr. Rosa legte einen Kongregationsflyer in die Schatulle, als Verbindung zum Mutterhaus in Nürnberg, und Dr. Beyer eine tagesaktuelle Zeitung.

Nach dem offiziellen Spatenstich wurde die Schatulle mit allen Gaben auf der Baustelle gesegnet und eingemauert.

Die Feierlichkeiten wurden von Kindergarten- und Volksschulkindern begleitet, die ein umgeschriebenes Lied vom "alten Haus von Rocky Docky" zum Besten gaben, auch die Schulband der AHS trug zur Gestaltung bei. Allen Mitwirkenden und allen Mitfeiernden ein großes Danke. Der Startschuss für eine spannende und herausfordernde (Bau)Zeit ist rundum geglückt.

(Text: Wustinger; Fotos: Geiser/Felzmann/Wustinger)