Bildungszentrum Kenyongasse
Schwestern vom göttlichen Erlöser
21.10.2018

Es ist laut, es wird gebaut!

So stark und fleißig wie die Arbeiter sind die Kinder der Kleinkindergruppe 3.

Die Baustelle in unserem Haus ist in unserer Gruppe nicht zu übersehen und zu überhören.
Wer sind aber diese Leute, die hämmern, bohren und am Gerüst entlang klettern?
Wir erzählen, was ein Arbeiter alles können muss und die Kinder staunen.
Eines muss er nämlich ganz bestimmt können: Tragen und Schleppen.
Und dafür muss er ganz schön stark sein. 

Auch unsere Kinder sind stark uns so wollen sie gleich ihre Kräfte austesten.
Mit Kastanien gefüllte Säcke und Kübel werden von den starken Kindern durch den Raum geschleppt
und es macht bestimmt ganz schön stolz zu erkennen, wie stark man eigentlich ist.

Auch einem Arbeiter ist die Last aber einmal zu schwer. Aber was macht er dann bloß?
Er nimmt sich eine Scheibtruhe zu Hilfe und kann so die Last ganz einfach schieben!
Das probieren wir auch gleich aus. Die schweren Säcke auf die Scheibtruhe gepackt
und los geht die Fahrt durch den Raum.

So einfach ist das aber doch nicht und manchmal fällt die Scheibtruhe um.
Also: Die schweren Säcke wieder aufgeladen, und weiter geht die Fahrt.
Es braucht dazu schon ein wenig Geschick. Die Kinder versuchen unermüdlich
durch den Raum zu fahren und haben ganz schön viel Freude dabei.

Manche Kinder haben eigene Ideen und suchen verschiedene Gegenstände aus dem Gruppenraum aus,
um sie von A nach B zu tragen. Der Helm darf dabei nicht fehlen und so entstehen kleine Rollenspiele.

Was aber machen Arbeiter, wenn die Last so groß und schwer ist, dass selbst die Scheibtruhe nicht reicht?
Dann nehmen sie sich einen Bagger oder Kran zu Hilfe. Die Kinder erzählen von ihren
Baustellenerlebnissen und wir betrachten Baustellenfahrzeuge in Bilderbüchern.

Sogar vor dem Haus war vor Kurzem noch von unserem Fenster aus ein Bagger zu sehen.
Das wissen die Kinder noch ganz genau. Mit einem Miniaturbagger schaufeln die Kinder Sand
und sind dabei ganz vertieft in ihre Arbeit.

Als später ein Arbeiter an unserem Fenster vorbeiklettert, winken ihm einige Kinder fröhlich zu,
denn nun wissen wir, was der alles kann.
Wie spannend die Baustelle in unserem Haus doch sein kann!

Tina Nitsch-Fitz